Turnschuhpendeln

Da sich mein Bedürfnis nach mehr Bewegung im Alltag immer mehr meldete und ich schon hin und her überlegte, wie ich diesem mit möglichst wenig zeitlichem und organisatorischem Aufwand bezüglich Familie und Beruf nachkommen könnte, fiel mein Blick beim Blättern in einer Zeitschrift sehr neugierig auf einen Artikel über Turnschuhpendler in London: Verstopfte Straßen und überfüllte öffentliche Verkehrsmittel haben diesen Trend ausgelöst: Nicht mit dem Auto zum Arbeitsplatz fahren, sondern zu Fuß hingehen, sprich turnschuhpendeln!
Mir war sofort klar: JA – genau das ist es: Ich werde auch Turnschuhpendlerin (TSP)!

Noch dazu stellte sich als zusätzliche Motivation der große Schneefall ein und ich steckte mir die Gedanken an prekäre Straßen- und Parkplatzverhältnisse an den Hut bzw. die Sohle. Ausgestattet mit Skihose (am 30.1.2014 bedeckten 70 cm Schnee die Stadt), Moonboots und dem obligaten Rucksack stapfte ich die knappen 3,5 km zur Arbeit. Ich benötigte 45 Minuten und war ab dem ersten Schritt begeistert: So einfach und gleichzeitig so genial – einfach „gehnial“!

Mittlerweile bin ich schon über ein Jahr praktizierende TSP : Dreimal wöchentlich arbeite ich im Physiocircle und bewältige Hin- und Heimweg stetig zu Fuß. Die Zeit in eine Richtung liegt jetzt bei ca. 30 Minuten, was einem sehr flotten Tempo entspricht.

diestrecke_mitKristina

Was hat sich getan?

Natürlich sind meine Kondition und mein muskulärer Zustand deutlich verbessert. Zusätzlich nutze ich diese Zeit auch für gangspezifische Analysen, Korrekturen und deren Ausführung.
Das heißt, ich beobachte mich selbst beim Gehen, spüre in die unterschiedlichen Körperabschnitte hinein und versuche mein Bestes:

Den Fuß von der Ferse zum Großzehenballen hin abrollen, die Kniescheiben schauen geradeaus.

Schritt nicht zu groß machen und den Boden nach hinten wegschieben. Dadurch wird die aufrichtende Muskulatur an der Körperrückseite aktiviert.

Steißbein und Scheitelpunkt am Kopf bei aufgerichtetem Brustkorb voneinander wegstreben lassen, sodass  die Wirbelsäule aktiv in die Länge gezogen wird. Es werden dadurch vor allem die Bauch- und Beckenbodenmuskulatur angesprochen.

Schultern immer locker lassen und auf ein freies Armpendeln achten. Becken und Schultergürtel rotieren gegengleich um die Wirbelsäule (Kreuzgang).

Gut in den Bauch atmen.

Ja wirklich!: Das alles beachte ich bei meinem Marsch und natürlich ist das eine Berufskrankheit. Und es ist mein tägliches Brot in der Arbeit als Physiotherapeutin: Anatomie und Physiologie zu veranschaulichen und in den Alltag zu integrieren.

Die Wiederholung macht aus jedem einen Meister.

Weitere Vorteile und ein paar beeindruckende Zahlen (ca.- Angaben):

In einem Jahr habe beachtliche 1090 km zurückgelegt
(1 404 000 Schritte)

Ich habe 53 000 kcal verbrannt.

Gespart habe ich entsprechend die Kosten für Benzin und Verschleiß des Autos.

der-km-kostet

Hormonell kann ich auch auf so einiges verweisen: Weniger Ausschüttung von Stresshormonen, wozu es unweigerlich im Straßenverkehr und bei der Parkplatzsuche kommt. Ausschüttung von körpereigenen Glückshormonen, wozu es unweigerlich bei Bewegung kommt.

Ein riesengroßes Plus ist der Ausgleichseffekt: Alles, was mich innerlich beschäftigt, löst sich durch das Gehen meist wie von selbst in Luft auf bzw. verhilft das Gehen dem „Geh“irn zu einer grandiosen Strategie, mit Dingen umzugehen: Das Gehen schafft Abstand und die Distanz hievt mich in die Adlerperspektive – und von dort oben schauen die Dinge dann bekanntlich gleich ganz anders aus! So erhält das Gehen auch einen überaus tiefenwirksamen Aspekt! Für die Erhaltung unserer Gesundheit geht es immer um Gleichgewichte und Harmonien, um Homöostase und letztendlich um Entspannung der Strukturen: Seien es Nerven, Bänder, Knochen, Organe oder Muskeln.

Apropos Muskelentspannung: In letzter Zeit habe ich deutlich gespürt, dass ein zu schnelles Gehen bei mir eine Nackenverspannung triggert: Mein Körper zeigt mir, dass ich mich vom Verstand leiten lasse , was zu Stress führt – genau das Gegenteil davon, weshalb ich mit dem TSP begonnen habe. Es geht also auch um Authentizität: Diese nämlich auch oder gerade auch beim Gehen umzusetzen, und so führt mich das TSP geradewegs zu mir selbst; die innere Wahrnehmung wird definitiv präsenter.

Im Sommer wollte ich nicht auf das Fahrrad umsatteln, zu sehr ist mir diese halbe Stunde ans Herz gewachsen. Und ich will außerdem gar nicht schneller sein…

Im Winter ist das Tempo automatisch ein flotteres und ich kann die kalte Jahreszeit für das TSP nur wärmstens empfehlen! Die Temperatur treibt einen gerade im rechten Ausmaß an.

 Sie sehen, ich gerate ins Schwärmen und vielleicht schwappt etwas zu Ihnen über! Vielleicht möchten auch Sie etwas mehr Zeit mit sich selbst verbringen und regelmäßiger Ihre Gelenke schmieren! Vielleicht möchten auch Sie sich  von den Vorteilen des Turnschuhpendelns überzeugen und Körper und Geist trainieren!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Karwoche und Frohe Ostern, auch im Namen des ganzen Physiocircle Teams. Haben Sie einen wunderschönen Frühling!

Kristina Pichler

TSchuhpendeln_x3

Für alle, die das Detail schätzen ;-)

Ferse leise und weich aufsetzen und den Fuß gut zum Großzehenballen hin abrollen, ohne die Fußlängswölbung aufzugeben. Den Schritt nicht zu groß machen (ca. eine Fußlänge zwischen Fußspitze und Ferse ) und das Bein mit der Vorstellung, den Erdball nach hinten zu rollen nach hinten schieben. Dadurch streckt und öffnet sich die Hüfte in der Leiste und wird gedehnt.

Dabei darauf achten, dass das Becken aufgerichtet bleibt, das heißt das Steißbein nach unten und zwischen den Beinen durch nach vorne tendieren zu lassen ( Bauch- und Beckenbodenmuskulatur ). Bauchnabel nach oben innen zur Wirbelsäule ziehen.

Das Knie muss die ganze Zeit nach vorne schauen, es knickt weder nach innen noch nach außen ( X- und O- Bein ).

Die Wirbelsäule lasse ich nach oben wachsen, sodass sich der Brustkorb hebt, das heißt, dass die untere Brustbeinspitze möglichst gut entfernt wird vom Bauchnabel und die Grübchen links und rechts hinter dem Schlüsselbein sowie das Halsgrübchen himmelwärts tendieren bei gleichzeitiger Vorstellung, dass meine Schlüsselbeine streng nach außen voneinander weggezogen werden. Das ganze natürlich bei auf dem Schultergürtel ruhenden Schultern, sprich: Schultern bleiben unten und locker entspannt!!

Der Kopf tut bei soviel Aufrichtung der darunterliegenden Körperabschnitte dann schon meistens das richtige und macht seine physiologischen Minibewegungen bei locker leichtem Zug des Scheitels himmelwärts .

Last but not least lasse ich die Pendelbewegung der Arme möglichst fließend und weit zu, was darauf hinweißt, dass die Wirbelsäule schön um die eigene Achse rotiert mit jeweils diagonalem Hüft- und Schulterpaar vorne bzw. hinten, wobei der Hüftknochen der Standbeinseite nach hinten und unten schiebt.

Schulterrehabilitation bei Rotatorenmanschetten- Problematiken

In diesem Blog möchte ich Ihnen ein paar Grundlagen über das Schultergelenk erklären und Ihnen einen kleinen Übungsplan vorstellen, welchen Sie bei Rotatorenmanschetten-Problematiken durchführen können.

 

1       Das Schultergelenk

 

Das Schultergelenk

Das Schultergelenk wird vom Oberarmkopf und der Schulterblattgelenkpfanne des Schulterblatts gebildet. Da dieses Gelenk vor allem durch Muskulatur gesichert ist und die Bewegungen kaum durch knöcherne Strukturen eingeschränkt werden, ist es das beweglichste Kugelgelenk des menschlichen Körpers. Dadurch sind aber Ausrenkungen der Schulter relativ häufig, ebenso wie Muskel- und Sehnenrisse im Bereich der Rotatorenmanschette.

2       Die Rotatorenmanschette

 

Rottatorenmanschette

Als Rotatorenmanschette (besser: Muskel-Sehnen-Kappe) wird beim Menschen eine Gruppe von vier Muskeln im Schulterbereich bezeichnet, die alle vom Schulterblatt zum Oberarmkopf ziehen und das Schultergelenk kappenförmig umgeben.

  • Muskulus supraspinatus (oberer Schultergrätenmuskel),
  • Musculus subscapularis (vorne),
  • Muskulus infraspinatus (hinten oben),
  • Muskulus teres minor (hinten unten).

Diese Muskeln sind von außen nur teilweise sichtbar, da sie vom breiten und kräftigen Deltamuskel (Musculus deltoideus) bedeckt sind.

Die Aufgabe der vier Muskeln besteht darin, den Oberarmknochenkopf in der sehr flachen Gelenkpfanne des Schulterblattes zu halten. Das funktionelle Resultat ist eine extreme Beweglichkeit in mehreren Beugeebenen und der Drehachse. Auf der anderen Seite bedingt diese dynamische Fixierung eine potentielle Instabilität, weshalb Auskugelungen und degenerative Veränderungen im Schultergelenk besonders häufig sind.

3       Das Therapieprogramm der MOON Shouldergroup

Achtung:

Diese Übungsanleitung soll eine Hilfestellung bei Schulterproblemen aufgrund von Rotatorenmanschettenläsionen sein.

Sie ersetzt nicht eine genaue Abklärung durch einen Arzt.

3.1      Übungen zur steigerung des Bewegungsumfanges

 

  • Müssen mehrmals täglich durchgeführt werden. Optimal stündlich
  • Müssen ausnahmslos im schmerzfreien Bereich stattfinden.

3.1.1      Pendelübung

Lassen Sie den ganzen Arm locker hängen und neigen Sie Ihren Oberkörper nach vorne. Dabei stützen Sie sich mit dem anderen Arm z.B. an einem Tisch ab.

Dann pendeln Sie mit dem betroffenen Arm

  • 20 mal kreisend im Uhrzeigersinn
  • 20 mal kreisend gegen den Uhrzeigersinn
  • 20 mal vor und zurück
  • 20 mal links und rechts.

Kreisen

3.1.2      Unterstütztes Bewegen mit einem Stock

 

  • Bei dieser Übung darf ein leichter Dehnzug gespürt werden, jedoch nicht der bekannte Schmerz.
  • Der Stock wird von oben gegriffen, sodass Sie Ihren Handrücken sehen können.
  • Die Hände sind schulterbreit auseinander.
  • Der gesunde Arm soll die Bewegungen führen.
  • Jede Bewegung 20 Mal durchführen.

1. Stehen Sie aufrecht, am besten vor einem Spiegel. Halten Sie einen Stock, Stab oder etwas Vergleichbares vor Ihrem Körper.

  • Heben Sie beide Arme gestreckt und langsam vor dem Körper hoch und tief.

Stock12. Die Ellbogen liegen an Ihren Flanken an und sind genau 90 Grad gebeugt.

  • Jetzt drehen Sie beide Arme einmal langsam nach rechts, dann langsam nach links.

Stock2

3. Heben Sie den betroffenen Arm über die Seite hoch.

  • Der gesunde Arm führt dabei den betroffenen Arm.

Stock3

 

3.2      Dehnübungen

  • Müssen täglich durchgeführt werden. Optimal morgens, mittags und abends
  • Sie dürfen einen leichten Dehnzug spüren, es darf jedoch kein bekannter Schmerz entstehen.
  • Jede Dehnübung wird 3 mal 30 Sekunden gehalten.

 

3.2.1      Dehnung an der Tür für die vordere Schulterkapsel

 

  • Geben Sie den betroffenen Arm auf Schulterhöhe gegen den Türrahmen.
  • Drücken Sie sich nun mit den Beinen nach vorne und halten Sie den Ellbogen am Körper.

Dehnung Brustmuskel

3.2.2      Dehnung in der Seitenlage für die hintere Schulterkapsel

 

  • Sie liegen in der Seitenlage auf der betroffenen Seite
  • Heben Sie den unten liegenden Arm auf Schulterhöhe
  • Beugen Sie den Ellbogen auf 90 Grad.
  • Jetzt drücken Sie mit dem oberen Arm den unteren Arm sanft nach unten.

Dehnung IR

 

 

3.3      Kräftigungsübung

 

  • Wird jeden zweiten Tag durchgeführt, da der Muskel Zeit zum Regenerieren benötigt.
  • Krafttraining muss anstrengend für den zu trainierenden Muskel sein. Das heißt: Am Ende des Trainings soll eine deutliche Erschöpfung des Muskels spürbar sein.
  • Der bekannte Schmerz darf auf keinen Fall auftreten. Ist dies der Fall, müssen die Gewichte reduziert werden.

 

3.3.1      Kräftigung der Schulteraußenrotatoren in Seitenlage

 

  • Diese Übung wird 3 Mal mit 10 Wiederholungen durchgeführt.
  • Sie liegen in der Seitenlage auf der nicht betroffenen Seite
  • Der Oberarm des betroffenen Armes liegt an der Flanke bzw. Taille an und darf nicht weggehoben werden.
  • Ihr Ellbogen ist 90 Grad gebeugt und in der Hand halten Sie ein Gewicht.
  • Drehen Sie den Arm nun 10 Mal langsam vom Bauchnabel hoch zur Decke und langsam wieder runter.
  • Als Gewicht bietet sich eine gefüllte Wasserflasche an. Starten Sie mit 250 Gramm und 10 Wiederholungen. Steigern Sie nun solange das Gewicht um 250 Gramm, bis Sie nach 10 Wiederholungen eine deutliche Erschöpfung spüren. Machen Sie jeden zweiten Tag, mit diesem Gewicht, 3 Mal 10 Wiederholungen.
  • Sollte Ihnen die Übung leicht fallen, steigern Sie das Gewicht um weitere 250 Gramm.

Kraft AR

 

Bei etwaigen Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit lieben Grüßen,

Martin Buchbauer, B.Sc. PT

 

2014-12-16 IMO 1 004

IMO

2014-12-16 IMO 1 030

Weihnachtsstunde 2014

.…wofür steht IMO

IMO steht für intelligent movement = Nach dem Konzept der Spiraldynamik sind intelligente Bewegungen, jene Bewegungen die nach bestimmten ökonomischen, gelenksentlastenden, physiologischen Prinzipien durchgeführt werden. Bewegungen sollen  fließen und den Körper in eine ausgewogene Harmonie bringen, ohne ihn zu überlasten.

In meinen IMO-Kursen, die je nach Trainingszustand in 3 Schwierigkeitsstufen angeboten werden, versuche ich schrittweise das Konzept der Spiraldynamik weiter zu geben (siehe dazu unter www.physiocircle.at). Nach einem Semester haben sie die wichtigsten anatomischen Grundkenntnisse des Körpers erlernt und sie können dieses Wissen im  Alltag und im Sport mühelos umsetzen. Sie wissen wie man sich den anatomischen Strukturen gemäß bewegt und erkennen relativ schnell und eindeutig falsche Bewegungsmuster.

Wir trainieren von Kopf bis Fuß und stabilisieren die Wirbelsäule damit sie den Alltagsbelastungen stand hält.

Auf gutem Fuß läßt es sich leichter und mühelos gehen. Die aktive dreidimensionale Fußverschraubung bring die Freude am Gehen zurück. Kraftvoll koordinierte Beinachsen sind die Basis für jede längere Wanderung. Ein gut trainierter Beckenboden und eine stabile Mitte erleichtern viele Sportarten und schützen vor Wirbelsäulenproblemen. Bewegte, freie Schultern und eine entspannte Halswirbelsäule sind eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen  Büroalltag .

Weihnachtsstunde 2014

Weihnachtsstunde 2014

IMO steht für intelligente Motivation. Ich versuche sie in meinen IMO-Gruppen auf den unterschiedlichsten Ebenen herauszufordern. Ob es die Merkfähigkeit, die Koordination, die Geschicklichkeit, das Gleichgewicht ist – hier wird kreativ gearbeitet.  Lust und Freude kommen dabei nicht zu kurz.

Es wird getanzt, gesteppt, gekräftigt, bewegt, gedehnt und gespürt. In alten Traditionen, wie Yoga aber auch mit modernen Pilates-Übungen und vor allem mit spiraldynamischen Wissen trainieren wir den ganzen Körper.

Wenn ich ihr Interesse geweckt habe, dann können sie sich vormittags zwischen 8 Uhr und 13 Uhr unter 04242/582460 nähere Informationen einholen.

2014-12-16 IMO 1 005

 

Sigrid Gregori und Lina Brandl

…für uns zählt soziales Engagement!

Beate Prettner und Lina Brandl

Beate Prettner und Lina Brandl

Wir brauchen nur die Augen auf zu machen, dann sehen wir, dass soziale Benachteiligung sehr früh beginnt. Sei es durch Flüchtlingsdramen, sehr frühe Schwangerschaften, schwierige Herkunftsfamilien und vieles mehr.  Besonders Kinder und Jugendliche benötigen Hilfe und Unterstützung für ihren Start in die oft nicht so rosige Zukunft.

Die Caritas Graz unterstützt mit ihrem Projekt tag.werk sozial benachteiligte Jugendliche. Es ist eine Art Hilfe zur Selbsthilfe. Die Jugendlichen lernen kreative Taschen aus recycelten Industrieplanen, Stoffen und Lederbekleidungen her zu stellen.

Meine Tochter Lina Brandl leitet den Verkaufsshop in Graz und ist mit einer Wagenladung mit Taschen und Mode zu uns in den Physiocircle gekommen. Viele treue Klienten und Klientinnen unseres Hauses haben mit den Kauf einer Tasche dieses sinnvolle Projekt unterstützt.

Sigrid Gregori hat mit ihrer ersten Vernissage und mit köstlichem Weihnachtsgebäck einen wunderbaren Rahmen gestaltet. Die Bilder sind noch weiterhin im Physiocircle zu sehen.

Babsi Steinwender und Martin Buchbauer, unsere neuen Teammitglieder haben kräftig mit angefasst und zum Gelingen des Nachmittags beigetragen.

Für uns geht ein ereignissreiches Jahr zu Ende. Drei Babys Carla, Mira und Tobias haben 2014 das Licht der Welt erblickt und erfreuen unsere Herzen.

Unser Blick für Ganzheitlichkeit wurde durch die systemische Psychotherapie, die von Sebastian Brandl neuerdings im Physiocircle angeboten wird, erweitert.

Mit diesem Beitrag möchten wir uns bei ihnen für Ihre Treue zu unserem Haus bedanken und Ihnen ein Frohes Fest und einen guten Rutsch 2015 wünschen.

Elisabeth Mayr & Team

Aquarelle von Sigrid Gregori

Aquarelle von Sigrid Gregori

tag.werk Taschen im Physocircle

tag.werk Taschen im Physocircle
Lina und Babsi

Lina und Babsi

Clown

Clown

 

 

Der Herbst ist da!

kHzSPf

Mit Ihm zieht jedoch nicht nur eine beeindruckend bunte Landschaft ein, sondern auch das nass-kalte Wetter. Kälte, Wind und Feuchtigkeit haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit.

Der Wechsel der Jahreszeiten führt auch in unserem Körper zu Umstellungen. Äußere bioklimatische Faktoren wie Wind und Feuchtigkeit dringen über die Haut ein und verursachen akute Symptome

.shutterstock_180207176

Wind betrifft eher die obere Körperhälfte und führt zu Kopf- und/oder Nackenschmerzen, Abneigung gegen Zugluft, Frieren sowie einer verstopften Nase. Im Allgemeinen setzen die Beschwerden plötzlich ein und sind heftig.

Feuchtigkeit führt eher zu Schwellungen und Schmerzen in den Gelenken oder zu Schweregefühl. Wärme hingegen wirkt bessernd.

Kälte kann in Gelenken zu heftigen fixierten Schmerzen – in Kombination mit Wind – zu Frieren, Frösteln bis zu Fieber oder Schmerzen in der Wirbelsäule führen.

Trockenheit: Mit Beginn der Heizperiode wird die Haut meist trocken. Trockene Lippen, Mundtrockenheit, trockener Husten sowie trockene Augen können die Folge sein. Eine Neigung zu schuppigen und trockenen Ekzemen kann in dieser Zeit wieder aufflackern.

Hier ein paar Tipps bzw. Erinnerungen von uns, um leichter durch den Herbst zu kommen:

  • Unterschätzen Sie die kalte Zugluft nicht, auch wenn die Sonnenstrahlen noch kräftig sind. Suchen Sie windgeschützte Bereiche um Sonnen zu baden.
  • Bewegung an der frischen Luft trotz Regen und Wind tut dem Immunsystem gut. Sport und ausgedehnte Spaziergänge regen die Durchblutung an und bringen den Kreislauf in Schwung. Am besten geeignet sind Ausdauersportarten wie Joggen, Nordicwalking oder Radfahren. Eine rege Durchblutung verteilt die Abwehrstoffe gleichmäßig und versetzt das Immunsystem in Alarmbereitschaft.
  • Mehrmals täglich Wohnung lüften. Wer es sich zu Hause gemütlich macht, sollte darauf achten, dass die Räume gut gelüftet sind. Es reicht, dreimal am Tag die Fenster zu öffnen. Am besten lüftet man morgens nach dem Aufstehen, abends, wenn man nach Hause kommt und vor dem Schlafengehen jeweils fünf Minuten.
  • Vitamin- und mineralstoffreich ernähren. Jetzt sollte man besonders darauf achten, sich vitamin- und mineralstoffreich zu ernähren. Es müssen nicht immer Apfel oder Salat sein: Auch Apfel- und Orangensaft, eingelegte Gurken oder gekochtes Gemüse enthalten viele Vitamine. Neben Vitamin C ist Zink ein nützlicher Helfer, um die Abwehrkräfte zu stärken. Daher dürfen auch Rind- und Schweinefleisch, Geflügel, Ei, Milch und Käse auf den Teller kommen.
  • Heimisches Obst und Wintergemüse essen. Heimisches Obst und Wintergemüse ist meist frischer und enthält deshalb noch alle Vitamine. Es gibt jetzt die ganzen Kohlsorten, damit kann man abwechslungsreich kochen, etwa mit Grünkohl, Brokkoli oder Kohlrabi. Neben Äpfeln und Birnen sind im Herbst auch Champignons, Kartoffeln und Steckrüben gut zu bekommen.
  • Viel Wasser oder ungesüßte Tees trinken. Zu einer gesunden Ernährung gehört ausreichend Flüssigkeit. Am besten trinkt man möglichst kalorienfreie Getränke wie Leitungswasser, Mineralwasser oder ungesüßte Tees. Zwischen 1,5 und 2 Litern pro Tag sollten es sein. Vor allem, wenn man viel in Räumen mit trockener Heizungsluft sitzt. So bleiben die Bronchien feucht, und Bakterien werden weggespült. Wer lieber etwas mehr Geschmack im Glas hat, kann sein Wasser mit Fruchtsaft mischen.
  • Ausreichend schlafen. Für die Erholung des Körpers ist ausreichend Schlaf das A und O. Besonders wenn der Körper durch Wind und kaltes Wetter gestresst ist, braucht er ausreichend Erholungsphasen.

Sollten Sie Ihre Beschwerden jedoch selbst nicht in den Griff bekommen, holen Sie sich professionelle Hilfe von Ihrem Therapeuten oder Arzt!

Bitte warten Sie nicht bis Ihre Schmerzen stärker werden, sondern lenken Sie frühzeitig den Weg richtung Wohlbefinden ein.

Wir vom physiocircle Paulapromenade stehen Ihnen dabei gerne mit Rat und Tat beiseite.

 

Mit Übungsprogramm Schulter-OP vermeiden

Dieser spannende Artikel stammt aus der Zeitschrift Physiopraxis des Thieme Verlages.

orig

 

Er zeigt, dass Risse von Sehnen an der Rotatorenmanschette der Schulter, welche nicht durch einen Unfall entstanden sind, nicht immer operier werden müssen.

„Ein spezifisches Übungsprogramm mit Physiotherapie kann bis zu drei von vier Patienten mit einer atraumatischen Ruptur der Rotatorenmanschette vor einer OP bewahren. Das zeigt eine Studie der MOON-Schultergruppe aus den USA.

Die Autoren schlossen 452 Patienten ein, bei denen mindestens eine Rotatorenmanschettensehne ohne erkennbares Trauma gerissen war und bei denen die Indikation zur OP bestand. Bei 70 % war die Supraspinatussehne betroffen, bei 21 % die Supra- und Infraspinatussehne, die restlichen Probanden hatten verschiedene andere Kombinationen von Rissen.

Alle Patienten absolvierten ein spezielles, evidenzbasiertes Programm: passive Mobilisationen durch einen Physiotherapeuten im Schnitt einmal pro Woche sowie Heimübungen zur Dehnung und Kräftigung. Nach sechs und zwölf Wochen boten die Autoren den Studienteilnehmern drei verschiedene Optionen an, mit denen sie ihren Zustand beschreiben sollten und die das weitere Prozedere beeinflussten:

  • „geheilt“ – keine Therapie mehr notwendig
  • „verbessert“ – Fortsetzung der Therapie mit erneuter Untersuchung nach weiteren sechs Wochen
  • „keine Verbesserung“ – Angebot einer OP

Die Autoren riefen alle Patienten, die nicht operiert wurden, nach einem und zwei Jahren an, um zu fragen, ob sie sich zwischenzeitlich hatten operieren lassen.

Das Ergebnis: Lediglich 25 % der teilnehmenden Patienten entschieden sich für eine OP, die meisten davon in der Zeit zwischen der sechsten und zwölften Studienwoche.

Nach Abschluss der Untersuchung ließen sich nur noch wenige Teilnehmer operieren. Somit bewahrte die physiotherapeutische Intervention drei Viertel der Studienteilnehmer vor einer OP – angesichts der großen Probandengruppe ein bemerkenswertes Ergebnis.”

Ein Auszug aus diesem Übungsprogramm, wird in den nächsten Wochen folgen.

 

Hilfe bei Bandscheibenproblemen

Bandscheiben: Volle Kraft voraus

Spiraldynamik®  Event: 3-D Krafttraining mit Dr. Axel Gottlob

MEDIZIN | Zwei  Tipps zur Vermeidung akuter  Bandscheiben-Vorfälle – für Betroffene und solche, die es nicht werden wollen. Und ein kraftvoller Event für Therapeuten: 3-D Krafttraining mit Axel Gottlob am 14.-15. Juni 2014 in  Zürich…

Gelesen in News Spiraldynamik 6/2014 (http://www.spiraldynamik.com/newsarchiv/medizin_201406_Event_Dr_A_Gottlob.htm)

Typisch! Bandscheibenvorfälle haben stereotyp die gleiche Vorgeschichte: Egal ob Koffer, Kiste oder Kind – es sind immer «Vorbeuge» oder «Hochkommen», welche die Bandscheiben zum Platzen bringen und Schmerzen wie glühendes Eisen ins Bein einschießen lassen. Viele akute Bandscheibenvorfälle lassen sich vermeiden:

Tipp 1 Vorbeuge: Die Faszien sichern die Muskeln
Gefährlich ist die «kleine Vorbeuge», wenn Sie beispielsweise flüchtig ein Buch oder eine Schüssel vom Tisch nehmen. Bei der «kleinen Vorbeuge» beugen Sie sich «nur» zwanzig Grad nach vorne. Und genau hier  wird es für die Bandscheiben gefährlich! Verantwortlich hierfür ist das komplexe Zusammenspiel von Rückenmuskeln und Faszien. Und so funktioniert es im Detail: Beim Vorbeugen sind es zunächst die Muskeln, welche die Last «tragen» müssen. Sind die Rückenmuskeln schwach, verschärft sich das Problem. Irgendwo bei 20-30° Vorbeuge wechselt das Sicherungssystem von «Muskel-Sicherung» auf «Faszien-Sicherung». Jetzt hängen Sie sozusagen «in den Seilen». Die großflächigen Faszien des Rückens übernehmen teilweise die Last indem sie die Wirbelsäule über ihre ganze Länge – ähnlich einer Hängebrücke – verspannen und so die Bandscheiben entlasten. Tipp: Entweder «gerade Stehen» oder «große Vorbeuge» mit geradem Rücken – etwa beim Hieven einer Kiste in den Kofferraum des Autos. Die scheinbar harmlose «kleine Vorbeuge» stellt eine oft unterschätzte Gefahr für die Bandscheiben dar! Viele Menschen spüren diesen kritischen Punkt instinktiv – etwa beim Zähne putzen oder Schuhe binden. Kuzum: «Kleine Vorbeuge» vermeiden!

Tipp 2 Hochkommen: Der Bandscheibenkern ist wie Pudding
Jede Bandscheibe besitzt im Inneren einem dickflüssigen Kern. Dieser verhält sich wie Pudding: Bewegung macht ihn flüssig, ohne Bewegung wird er steif. Wenn Sie lange sitzen oder in der tiefen Hocke im Garten arbeiten, passt sich die Bandscheibe dieser Stellung an und der dickflüssige Kern wird in genau dieser Stellung steif. Wenn Sie jetzt rasch hochkommen, löst dies ein Gefühl massiver Steifigkeit und ggf. von Schmerzen aus, weil der steif gewordene Bandscheibenkern seine Form nicht genügend schnell anpassen kann. Tipp:  Das Zauberwort heißt Mikrobewegung! Immer leicht in Bewegung bleiben. Ein Luftkissen im Sitzen oder kleine Ruckelbewegungen bevor Sie aufstehen und hoch kommen. Eine halbe Minute MikroBewegung ist meist ausreichend um das Innere des Bandscheibenkerns wieder zu verflüssigen.

 

Die Bewegung beginnt mit den Füßen – Die Spiraldynamik stellt sich vor.

Zeigt her Eure Füße!

Zeigt her Eure Füße!

Der menschliche Fuß, ein Wunderwerk von 28 Knöchelchen, ein System von gut abgestimmten, spiralig verschraubten Muskelzügen und Bandstrukturen wird in unserer heutigen schnelllebigen Zeit oft sträflich vernachlässigt und vergessen. Doch was passiert wenn unser Fundament, unsere Basis des Standes und der Fortbewegung nachlässt?

Für viele Menschen um das vierzigste Lebensjahr, wird der Schuhkauf zu einem ungeliebten Marathon. Es wird immer schwieriger passende Schuhe zu finden, denn die Füße beginnen zu schmerzen und die Fußform verändert sich. Aus einem leichten Senkfuß wird ein Platt- und Spreizfuß, die Zehen verformen sich, es entstehen Hammerzehen und andere Fußdeformitäten. Schmerzen an unterschiedlichen Bereichen des Fußes erschweren den Arbeitsalltag und verleiden die oft lieb gewonnenen Freizeitaktivitäten, wie wandern – oder einfach einen Einkaufsbummel unternehmen.

Selbstverständlich sind die Schuhe ein wichtiges Kriterium für eine gesunde Bewegung des Fußes, und modische, spitze Stöckelschuhe verstärken die Problematik.

Im Stöckelschuh können die Füße nicht funktionell belastet werden. Eine spiralige Verschraubung kann nicht stattfinden

Im Stöckelschuh können die Füße nicht funktionell belastet werden. Eine spiralige Verschraubung kann nicht stattfinden.

Oft wird auch durch zu kleine Schuhe die Entstehung eines Hallux valgus unterstützt.

Tipp: Sparen Sie nie beim Schuhkauf, lassen Sie sich ausreichend Zeit und achten Sie darauf, dass Ihre Schuhe gut sitzen. Sie dürfen nie zu klein ausfallen! Eine leichte Erhöhung der Ferse erleichtert das Abrollen über die Außenkante des Fußes hin zum Großzehenballen. Ein gutes gepolstertes Fußbett wird Ihnen gut tun. 

Die Entwicklung des Fußgewölbes: Durch die Aufrichtung auf zwei Beine hat sich unser Fuß geformt. Das Fersenbein ist  in sich gedreht, damit die Belastung mehr auf die Außenseite verlagert wird, der Mittelfuß beginnt eine spiralige gegenläufige Verschraubung zum Vorfuß. Diese wird  von den keilförmigen Mittelfußknochen unterstützt wird, und somit bekommen wir einen guten stabilen Druck auf den Großzehenballen, das Längsgewölbe ist entstanden. Zum Kleinzehenballen hin haben wir eine gute Spannung in Form eines C-Bogens (Quergewölbe)  entwickelt, der uns den kraftvollen Abdruck ermöglicht.

Durch die gegenläufige Verschraubung entsteht ein Gewölbe.

Durch die gegenläufige Verschraubung entsteht ein Gewölbe.

Nehmen Sie ein Handtuch und rollen Sie es von beiden Seiten gegenläufig ein, als würden Sie es trocken wringen. Sie werden sehen, wie eine stabile Gewölbekonstruktion entsteht.

 

Wenn die Verschraubung fester wird, so entsteht von oben betrachtet ein S-förmiger Bogen. Der große Zehen wird lang und dreht minimal nach innen, die Ferse ebenso. Diese perfekte dreidimensionale Konstruktion garantiert uns eine optimale Belastung. Sie gibt uns Standfestigkeit und ermöglicht eine gute Federung, die wir zum Gehen und Laufen dringend benötigen.

Aus Physiobox Untere Extremität, Mayr 2012. Erhältlich im Physiocircle.

Aus Physiobox Untere Extremität, Mayr 2012. Erhältlich im Physiocircle.

 

Unsere Beinachsen werden gerade, das Becken und der Rumpf richten sich auf und die Gehbewegung wird durch eine weiterlaufende Drehbewegung im Rumpf, die im Armpendl sichtbar wird vollendet. Dies ist der charakteristische Kreuzgang des Menschen.

 

 

Tipp: Testen Sie Ihr Fußgewölbe! Wie sieht Ihr Fußabdruck aus? Hat er eine platte Form, oder ist die charakteristische, menschliche Fuß form zu erkennen?            

Der Fußabdruck zeigt die Fußform.

Der Fußabdruck zeigt die Fußform.

Mit dem physiotherapeutischen Bewegungskonzept der Spiraldynamik können Fußprobleme gut diagnostiziert und therapiert werden. In den physiotherapeutischen Sitzungen lernen Sie Ihre Gewölbestruktur des Fußes wieder aufzubauen. Viele Probleme und Schmerzen verringern sich, wenn Sie mit viel Geduld ein tägliches Trainingsprogramm mit ihren Füßen durchführen.

Tipp: Starten Sie gleich heute mit der täglichen Fußmassage, um Ihren Füßen die Gewölbestrukturen wieder beizubringen!

Aus Physiobox Untere Extremität, Mayr 2012. Erhältlich im Physiocircle.

Aus Physiobox Untere Extremität, Mayr 2012. Erhältlich im Physiocircle.

Aus Physiobox Untere Extremität, Mayr 2012. erhältlich im Physiocircle

Aus Physiobox Untere Extremität, Mayr 2012. Erhältlich im Physiocircle

Was ist die Spiraldynamik?

Wie die Füße haben auch viele andere Strukturen  im menschlichen Körper einen spiraligen Aufbau, wodurch sie besonders belastbar und gleichzeitig flexible werden. Wenn Bewegungen ökonomisch und gelenkschonend ausgeführt werden, dann kommt es zur spiraligen, gegenläufigen Verschraubung, die man wie oben erwähnt beim menschlichen Gang mit seinem typischen diagonalem Armpendl gut beobachten kann.

Im vorigen Jahrhundert führte ein dreiköpfiges französisches Forscherinnenteam verschiedenste Bewegungsexperimente und Beobachtungen durch und erkannten diese Dynamik.  Durch die Begegnung mit der Physiotherapeutin Yolande Deswartes, eine Pionierin der ersten Stunde machte der Schweizer Arzt Dr. Christian Larsen Bekanntschaft mit diesem Theoriegebilde der menschlichen Bewegung. Fasziniert von der inneren Logik des Körpers forschte er  weiter und schenkte dem Konzept den Namen Spiraldynamik. Die dynamische Spirale beginnt am Fuß  und setzt sich über die Ober- und Unterschenkel über den Rumpf bis zu den Kopfgelenken fort. Hat man dies Logik einmal verstanden, so erkennt man immer ob eine Bewegung nach diesen physiologischen Gesetzmäßigkeiten durchgeführt wird. Es entsteht ein klarer, ästhetischer, ökonomischer Bewegungsfluß, welcher eine wichtige Voraussetzung für gesundes Älterwerden ist.

Autorin: Mag. Elisabeth Mayr, Spiraldynamikerin, Advanced Level

 

Andrea Latritsch- Karlbauer, Sabina Schautzer und Team Physiocircle mit Notfallgesicht

Buchperformance im Physiocircle

Team Physiocircle und die Villacher Grünen mit Sabina Schautzer haben zur Buchperformance  ”Wer geht gewinnt” von Andrea Latritsch-Karlbauer eingeladen. Vor rund 70 InteressentInnen gab die Autorin mit viel Humor einen Einblick in die vielschichtige Möglichkeit körpersprachlicher Ganginterpretationen. Anschließend konnten die TeilnehmerInnen bei einem köstlichen Buffet ihre Erfahrungen zum Thema diskutieren.

Die Wichtigkeit eines rechtzeitig formulierten “Stops”, das Innehalten und die Vergegenwärtigung des Augenblicks waren immerwiederkehrende Elemente des Vortrags,  um der Stressfalle zu entkommen. Kurze humorvolle, aber gleichzeitig tiefsinnige Reime, die auch die unterschiedlichen Buchartikel einleiten, gaben der Veranstaltung ein großes Maß an Leichtigkeit.

“Ist der Kopf nach vor gestreckt, ist der Gier-Instinkt geweckt. Eile, eile immer weiter, erklimme die Karriereleiter. Weißt nicht mehr, was Dir tut gut. Halte an, das tut Dir gut” (aus “Wer geht gewinnt”, Latritsch-Karlbauer, 2014, S. 85)

In der Körperhaltung, im Auftreten zeigen sich die Zusammenhänge von Mut und Entscheidungsfreudigkeit, aber auch  Ängste  und Mißmut sind leicht für das Gegenüber erkennbar. Die Zuhörer konnten ausprobieren, welchen Effekt das Abstreifen von Ängsten, das “Lippenflattern” und das “Notfallgesicht” auf die Stimmung im Saal  hatte.

Aus Sicht der anwesenden TherapeutInnen des Teams Physiocircle ist das Buch ein wichtiger Brückenschlag zur Physiotherapie, um Menschen mit Leichtigkeit und Schwung für die Bewegung und das Gehen zu motivieren.

Mag. Elisabeth Mayr

der  Saal füllt sich

Der Saal füllt sich …

Mit Schwung ins Gehen ...
Mit Schwung ins Gehen …
Buffet

Buffet