Der Herbst ist da!

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Mit Ihm zieht jedoch nicht nur eine beeindruckend bunte Landschaft ein, sondern auch das nass-kalte Wetter. Kälte, Wind und Feuchtigkeit haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit.

Der Wechsel der Jahreszeiten führt auch in unserem Körper zu Umstellungen. Äußere bioklimatische Faktoren wie Wind und Feuchtigkeit dringen über die Haut ein und verursachen akute Symptome

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Wind betrifft eher die obere Körperhälfte und führt zu Kopf- und/oder Nackenschmerzen, Abneigung gegen Zugluft, Frieren sowie einer verstopften Nase. Im Allgemeinen setzen die Beschwerden plötzlich ein und sind heftig.

Feuchtigkeit führt eher zu Schwellungen und Schmerzen in den Gelenken oder zu Schweregefühl. Wärme hingegen wirkt bessernd.

Kälte kann in Gelenken zu heftigen fixierten Schmerzen – in Kombination mit Wind – zu Frieren, Frösteln bis zu Fieber oder Schmerzen in der Wirbelsäule führen.

Trockenheit: Mit Beginn der Heizperiode wird die Haut meist trocken. Trockene Lippen, Mundtrockenheit, trockener Husten sowie trockene Augen können die Folge sein. Eine Neigung zu schuppigen und trockenen Ekzemen kann in dieser Zeit wieder aufflackern.

Hier ein paar Tipps bzw. Erinnerungen von uns, um leichter durch den Herbst zu kommen:

  • Unterschätzen Sie die kalte Zugluft nicht, auch wenn die Sonnenstrahlen noch kräftig sind. Suchen Sie windgeschützte Bereiche um Sonnen zu baden.
  • Bewegung an der frischen Luft trotz Regen und Wind tut dem Immunsystem gut. Sport und ausgedehnte Spaziergänge regen die Durchblutung an und bringen den Kreislauf in Schwung. Am besten geeignet sind Ausdauersportarten wie Joggen, Nordicwalking oder Radfahren. Eine rege Durchblutung verteilt die Abwehrstoffe gleichmäßig und versetzt das Immunsystem in Alarmbereitschaft.
  • Mehrmals täglich Wohnung lüften. Wer es sich zu Hause gemütlich macht, sollte darauf achten, dass die Räume gut gelüftet sind. Es reicht, dreimal am Tag die Fenster zu öffnen. Am besten lüftet man morgens nach dem Aufstehen, abends, wenn man nach Hause kommt und vor dem Schlafengehen jeweils fünf Minuten.
  • Vitamin- und mineralstoffreich ernähren. Jetzt sollte man besonders darauf achten, sich vitamin- und mineralstoffreich zu ernähren. Es müssen nicht immer Apfel oder Salat sein: Auch Apfel- und Orangensaft, eingelegte Gurken oder gekochtes Gemüse enthalten viele Vitamine. Neben Vitamin C ist Zink ein nützlicher Helfer, um die Abwehrkräfte zu stärken. Daher dürfen auch Rind- und Schweinefleisch, Geflügel, Ei, Milch und Käse auf den Teller kommen.
  • Heimisches Obst und Wintergemüse essen. Heimisches Obst und Wintergemüse ist meist frischer und enthält deshalb noch alle Vitamine. Es gibt jetzt die ganzen Kohlsorten, damit kann man abwechslungsreich kochen, etwa mit Grünkohl, Brokkoli oder Kohlrabi. Neben Äpfeln und Birnen sind im Herbst auch Champignons, Kartoffeln und Steckrüben gut zu bekommen.
  • Viel Wasser oder ungesüßte Tees trinken. Zu einer gesunden Ernährung gehört ausreichend Flüssigkeit. Am besten trinkt man möglichst kalorienfreie Getränke wie Leitungswasser, Mineralwasser oder ungesüßte Tees. Zwischen 1,5 und 2 Litern pro Tag sollten es sein. Vor allem, wenn man viel in Räumen mit trockener Heizungsluft sitzt. So bleiben die Bronchien feucht, und Bakterien werden weggespült. Wer lieber etwas mehr Geschmack im Glas hat, kann sein Wasser mit Fruchtsaft mischen.
  • Ausreichend schlafen. Für die Erholung des Körpers ist ausreichend Schlaf das A und O. Besonders wenn der Körper durch Wind und kaltes Wetter gestresst ist, braucht er ausreichend Erholungsphasen.

Sollten Sie Ihre Beschwerden jedoch selbst nicht in den Griff bekommen, holen Sie sich professionelle Hilfe von Ihrem Therapeuten oder Arzt!

Bitte warten Sie nicht bis Ihre Schmerzen stärker werden, sondern lenken Sie frühzeitig den Weg richtung Wohlbefinden ein.

Wir vom physiocircle Paulapromenade stehen Ihnen dabei gerne mit Rat und Tat beiseite.